Zukunftswerkstatt 2016

Die Zukunftswerkstatt für das Projekt „Offene Werkstatt für Bauen, Kunst und Handwerk“ fand an drei aufeinander folgenden Tagen in den Herbstferien 2015 auf dem Gelände der Lausitzer Zeitreisen statt. Ziel war, Kinder und Jugendliche in die Planung einer Indoor-Siedlung einzubeziehen und ihre Ideen und Vorstellungen in die bauliche Umsetzung mit aufzunehmen. Ein weiteres Projekt fand in den Osterferien 2016 statt. Die nächsten Angebote finden in den Sommerferien 2016 statt. Details werden in Kürze veröffentlicht. Nachfragen bereits jetzt gerne an info@Lausitzer-Wege.de.

Die Zukunftswerkstatt wurde moderiert von Doreen Lubschik aus Senftenberg.

Phase 1 – Kritikphase

Den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen war es erlaubt, ausführliche Kritik über die vorhandenen Räumlichkeiten und sichtbaren Defizite zu äußern. Die jeweiligen erwachsenen Gruppenleiter begleiteten den Prozess und gaben Unterstützung. Die erarbeiteten Kritikpunkte wurden schriftlich fixiert.

Phase 2 – Phantasiephase

Mit dem Übergang in die zweite Phase erarbeiteten die Teilnehmenden in einem Spiel die Umwandlung der Kritikpunkte in Positivziele. Hier kamen schnell Ideen auf, die Einfluss auf die spätere Kreativarbeit nahmen.

Bei einer „Phantasiereise“ konnten die Teilnehmenden innerlich Bilder für die anstehende Kreativarbeit entwickeln. Dabei zeigten sich Häuser in Form einer Ananas oder runde, halbkugelförmige Weidengeflechte, in denen man es sich auf einer Schaukel bequem machen kann.

Phase 3 – Verwirklichungs- oder Realisierungsphase (Kreativphase)

In Kleingruppenarbeit ging es an die Ordnung der Vorschläge und das Auswählen der jeweiligen Favoriten. Viel Zeit und Arbeit wurde in die Zeichnungen und Feinplanungen für die jeweiligen Modelle investiert.

Eine Gruppe erhielt fachliche Unterstützung durch den Architekten Fred Wandta aus Cottbus. Wesentlich war die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die handwerkliche und bautechnische Planung und deren Voraussetzungen zu bekommen. Auch das genaue und maßstabsgerechte Zeichnen wurde in dieser Gruppe gelernt.

Zum Abschluss der Zukunftswerkstatt konnten alle drei Arbeitsgruppen ihre Modelle in einer Präsentation vorstellen und die einzelnen Arbeitsergebnisse auswerten.

Die teilnehmenden Jugendlichen sprachen offen über die Schwierigkeiten innerhalb der einzelnen Arbeitsprozesse und freuen sich auf den Bau der Häuser im Original. Insgesamt fand das Projekt großes Interesse bei den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen mit dem Wunsch nach einer schnellen Umsetzung.

 

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